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Die Drahtseilmenschen

CariLat.de  Für die Bewohner von Villa Vicenca im kolumbianischen Hochland, nördlich von Bogota, ist ein simples Drahtseil die wichtigste Verkehrsverbindung. In 200 Metern Höhe überwinden sie auf einem 1,8 km langen Drahtseil die Schlucht des Rio Negro. Seit Jahrzehnten kündigt die Regierung den Bau einer Brücke über den Fluss an, doch nichts geschieht. Die Bewohner behelfen sich währenddessen mit rund 30 Drahtseilen, die sie über die Schlucht gespannt haben. Wie sie mit Hilfe einer Astgabel und einer selbstgezimmerten Rolle ungesichert den Rio Negro überqueren, das war am 13.Januar in der Sendung "Abenteuer Leben" bei Kabel 1 zu bestaunen und kann auf der Website als Realvideo angesehen werden: http://www.kabel1.de/tv/leben/video/16/#.
Wen es reizt, sich das Schauspiel vor Ort anzusehen und die "Drahtseilmenschen" kennenzulernen, der sollte sich gut vorbereiten und kompetenten Rat einholen. Welche Orte und Routen sollte man als Tourist meiden? Auf was ist bei einer Reise zu achten?

Ansprechpartner in Deutschland:
Botschaft von Kolumbien
Friedrich-Wilhelm-Strasse 35, 53113 Bonn
Ansprechpartner in Kolumbien:
Deutsche Botschaft
Carrera 4 No. 72-35 Edificio Sisky
Piso 6, Bogota/Kolumbien
Tel. (00571) 2120511
Weitere Touristeninfos
Adressen und Karten von Kolumbien
unter " http://www.Kolumbienweb.de 

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Online-Guide für San Andres und Providencia

San Andres

Press Release Umgeben vom glasklaren Wasser einer in sieben Farben schimmernden See, so liegen die drei bewohnten Inseln des Archipel San Andres in der westlichen Karibik: San Andres Isla, Providencia und Santa Catalina. Durchgehend rund 28°C im Schatten. Mittlere Luftfeuchtigkeit, ab und zu heftige Regenschauer, manchmal staubige Dürre. Freundliche Gesichter in allen Schattierungen und fast aller Herren Länder. Ein buntes Völkergemisch heißt Sie willkommen: Baptisten, Adventisten, Katholiken, Moslems, Rastafaris und natürlich Latinos. Die meist gesprochenen Sprachen sind Englisch, Spanisch und Kreole, der Dialekt der islenos. Verständigungsprobleme? "No hay problema" oder "no problem" - kein Problem: Reggae, Calypso, Soca, Merengue, Salsa, Country beheben sie spielend. Vor allem auf San Andres Isla werden Musik und Nightlife groß geschrieben. Providencia und Santa Catalina sind dagegen eher verträumt und ruhig. Allesamt bieten die Inseln phantastische Reviere für Taucher und Schnorchler. Was es sonst noch alles zu sehen und zu erleben gibt und wie Sie am besten hinkommen, das verrät die neue Website www.westcaribbeanislands.com. Wer zum Beispiel von San Andres nach Providencia möchte und in seinem Reisebüro mit der Bemerkung abgespeist wird, zur Zeit gäbe es keine Flüge mehr, der wird auf der Site eines Besseren belehrt: den 20minütigen Transfer bieten jetzt West Caribbean Airways an (Email: westcar@col1.telecom.com.co). Er kostet übrigens rund 130 Mark.

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Providencia

Providencia

CariLat.de Die Karibikinsel für alle, die absolute Ruhe fern allen Weltgetriebes suchen. Die Nachbarinsel des umtriebigen San Andres ist nur 17 qkm groß, es gibt nur knapp zwei Dutzend Autos, dafür eine kräftige Prise Piratenromantik und Puritanerdörflichkeit mit Gospels in der 370 Jahre alten Kirche und Reggae in Fischerhütten. Erstaunlich abwechslungsreich ist die Landschaft: Grüne Kegelberge prägen das Innere, stille Buchten und vorgelagerte Inseln die Küste. Hauptbeschäftigungen der Urlauber: Bäuchlings auf dem Wasser liegen und Fische beobachten, in der Hängematte lesen, oder am Palmenstrand Manzanillo Languste vom Holzkohlengrill genießen. Im Winzort Aguadulce gibt es nur wenige Hotels. Unternehmungslustige sollten mit dem Boot um die Inseln der Insel und durch die Brücke der Verliebten. Und unbedingt am Riff Tres Hermanos tauchen oder vor der Cayo Cangrejo schorcheln. Anreise: Flug mit Avianca Frankfurt-Bogotá-San Andrés, bei Aeroworld ab 1230 Mark. In San Andres kann man dann in eine kleine Maschine der West Caribbean Airways (westcar@col1.telecom.com.co) steigen, Der Flug dauert etwa 20 Minuten und kostet um die 130 Mark. Ein angenehmes Hotel ist die kleine Posada del Mar (DZ ab 60 Mark, Tel. 0057-811-4 81 68, Fax 0057-811-4 80 52).

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Die "verlorene Stadt" Teyuna

Parque Tayrona

Von Detlef Brauer, Bogota  Sie gehört zu den geheimnisvollsten archäologischen Stätten Kolumbiens: die ehemalige Tayrona-Stadt "Teyuna". Ihre Reste - Mauern, Terrassen, Treppen, Wege und Plätze - breiten sich auf einer Höhe von 950 bis 1300m im tiefsten Regenwald eines Nordwesthangs der Sierra Nevada de Santa Marta aus, des höchsten Küstengebirges der Welt. Kaum 50 km Luftlinie weiter nördlich rollen die Wellen der Karibik an die herrlichen palmengesäumten Strände des Parque Tayrona. Und im Rücken steigt das Massiv bis zum schneebedeckten höchsten Gipfel Kolumbiens auf, dem Pico Colón (5775m).

Fast 400 Jahre lag über dieser Stätte der Mantel der Vergessenheit. Deshalb gaben ihr die Anthropologen und Archäologen auch den Namen "Ciudad Perdida" - "verlorene Stadt", als sie sie 1976 endlich mit Hilfe von Grabplünderern für die Öffentlichkeit entdeckten. Vor allem das Studium der spanischen Chroniken führte sie dann aber zu der Einsicht, daß es sich bei dieser verwunschenen Stätte um die Reste von Teyuna, der größten von einst 250 Tayrona-Städten in der Region, handeln musste.
Lesen Sie hier mehr über die Tayrona und Ciudad Perdida und wie Sie dort hin kommen

Wenn Sie weitere Information benötigen oder Buchen möchten, wenden Sie sich bitte an
BIENVENIDOS TURISMO LTDA
FAX: 57 1 2714515
Telefon: 57 1 2531754
Email: bienvcol@cable.net.co 
BOGOTA KOLUMBIEN

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Stand: 09. Dezember 2005

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